Vitzthum Gymnasium

Projekttyp/Nutzung:
Neubau eines 4-zügigen Gymnasiums mit Dreifeldsporthalle nach den Anforderungen des Niedrig-Energiestandards

Ort:
Dresden

Auftraggeber:
Hochbauamt der Landeshauptstadt Dresden

Fläche:
BGF 12.159 m²

Kosten:
Bausumme Gesamt: 18,5 Mio. €; Bausumme Technik: 2,6 Mio. €

Leistung:
Stufenweise Beauftragung LP 2-9 HOAI; Wasser- und Abwasseranlagen; Wärmeversorgungsanlagen; Lufttechnische Anlagen; ELT-Anlagen; Erschließung; Nutzungsspezifische Anlagen; Regenerative Energien

Realisierungszeitraum:
01/2006- 07/2010

Additional info

  • Beschreibung:
    Das Schulgebäude wurde mit Zuwendungen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), die Sporthalle einschl. der Freianlagen mit Fördermitteln des Freistaates Sachsen unterstützt. Am Schulstandort befinden sich zurzeit zwei Schulgebäude vom Typ Dresden (Baujahr 1973) sowie zwei Turnhallen des Typs KT-60L. Da eine Sanierung der vorhandenen Gebäuden aus wirtschaftlichen und schulorganisatorischen Gründen nicht sinnvoll ist, sind diese Gebäude abzubrechen und durch neue Bausubstanz zu ersetzen, die den Ansprüchen an ein vierzügiges Gymnasium entspricht inklusive einer Dreifeldsporthalle. Basis der energietechnischen Standards für den Neubau des Vitzthum-Gymnasiums ist die Anforderung des Niedrig-Energiestandards. Dies heißt, dass der spezifische Primärenergiebedarf Qp und der spezifische Transmissionswärmeverlust Ht jeweils maximal 70% der Werte nach ENEV (ENEV minus 30%) betragen. Die Konstruktion wird so ausgeführt, dass der Aufschlag für die Wärmebrücken auf die U-Werte nach ENEV max. 0,05 W/m²K beträgt. Die Erfüllung der damit verbundenen Anforderungen wird u.a. durch einen Blower-Door-Test nachgewiesen. Die Heizungsanlage wird an die anliegende Fernwärmeversorgung angebunden.